Drittletzter Sonntag im Kirchenjahr 2016: Lutheralala (Röm 3,21-28)

Von Pfr. Marvin Lange, Fulda

PREDIGT ZU 3,21-28: LUTHERALALA am 13.11.2016 im Bonhoefferhaus zu Fulda


Gnade sei mit euch und Friede
Von dem, der da ist und der da war und der da kommt.

1. Der Anlass: „Lutheralala“
Ein Dekan im Süddeutschen hat am vergangenen Reformationstag zur Predigt Ayman Mazyek, den Vorsitzenden des Zentralrates der Muslime, eingeladen. Er begründete das unter anderem damit, dass er zum Reformationstag nicht schon wieder diese ganzen „Lutheralala“ machen wolle.

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Predigt zum Volkstrauertag 2012: Offenbarung 2,8-11: Ein Trostbrief: Ehemalige Kinder des Bonhoefferhauses predigen

Predigt zu Offenbarung 2, 8-11 am Volkstrauertag 2012

im Bonhoeffer-Haus der Evangelischen Kirchengemeinde in Fulda, Ziehers-Nord,

mit Taufe und 40 Jahre nach der Eröffnung des Gemeindehauses

 

Liebe Gemeinde,

ich habe Ihnen heute einen Trostbrief mitgebracht. Der Seher Johannes schreibt der Gemeinde in der türkischen Stadt Smyrna, dem heutigen Izmir: „Ich kenne dich, ich kenne deine Not und deine Stärke! Fürchte dich nicht! Sei treu, dann wirst du leben!“

Was sagt dieser Brief uns heute, liebe Gemeinde? Heute am Tauftag von Justin Antonyuk, heute am Volkstrauertag?

 

Schreibe dem Engel der Gemeinde in Smyrna:

Das sagt der Erste und der Letzte, der tot war und ist lebendig geworden:

„Ich kenne deine Bedrängnis und deine Armut! Aber du bist reich!
Und ich kenne die Lästerung derjenigen, die sich dir gegenüber als jüdisch ausgeben; aber sie sind es nicht! Sie sind eine Versammlung des Satans!
Fürchte dich nicht! Nicht vor dem, was du erleiden wirst. Siehe der Teufel wird einige von euch ins Gefängnis werfen, damit ihr geprüft werdet und ihr werdet zehn Tage Bedrängnis haben.
Sei getreu bis in den Tod, so will ich dir die Krone des Lebens geben!“

Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt!

 

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Predigt am vorletzten Sonntag des Kirchenjahres (Volkstrauertag) 2013: Selbstverständlich (Jeremia 8,4-7)

Predigt über Jeremia 8,4-7 am vorletzten Sonntag des Kirchenjahres 17.11.2013

Gott spricht zum Propheten Jeremia:

„So spricht der HERR: Wo ist jemand, wen er fällt, der nicht gern wieder aufstünde? Wo ist jemand, wenn er irregeht, der nicht gern wieder zurecht käme? Warum will denn dies Volk irregehen und beharrt auf der Abkehr? Warum hält es am Irrtum fest und weigert sich umzukehren? Ich horche hin und höre: Schlechtes reden sie. Keiner bereut sein böses Tun und sagt: ‚Was habe ich getan?!’ Jeder wendet sich ab und läuft weg, wie ein Hengst, der in der Schlacht dahinstürmt. Selbst der Storch am Himmel kennt seine Zeiten, Turteltaube, Kranich und Schwalbe halten die Frist ein, in der sie wiederkommen sollen, aber mein Volk will von der Rechtsordnung des HERRN nichts wissen.“

 

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Ewigkeitssonntag 2013: Meine Worte werden nicht vergehen (Mk 13,31-37)

Predigt zu Mk 13,31-37

 

Gnade sei mit euch und Friede von dem der da ist, und der da war, und der da kommt.

 

Amen.

 

Mk 13,31 Himmel und Erde werden vergehen; meine Worte aber werden nicht vergehen.

 

32 Von dem Tage aber und der Stunde weiß niemand, auch die Engel im Himmel nicht, auch der Sohn nicht, sondern allein der Vater.

 

33 Seht euch vor, wachet! Denn ihr wißt nicht, wann die Zeit da ist.

 

34 Wie bei einem Menschen, der über Land zog und verließ sein Haus und gab seinen Knechten Vollmacht, einem jeden seine Arbeit, und gebot dem Türhüter, er solle wachen:

 

35 so wacht nun; denn ihr wißt nicht, wann der Herr des Hauses kommt, ob am Abend oder zu Mitternacht oder um den Hahnenschrei oder am Morgen,

 

36 damit er euch nicht schlafend finde, wenn er plötzlich kommt.

 

37 Was ich aber euch sage, das sage ich allen: Wachet!

 

 

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