Predigt an Misericordias Domini 2016 zu Joh 21,1-19

Von Pfarrer i.R. Wolfgang Schmidt-Nohl                                                            

VERLESUNG von Joh 21,1-19 nach rev. Lutherbibel

Liebe Gemeinde!
Aus mehreren Gründen wird dieses 21. Kapitel des Johannesevangeliums für einen Nachtrag des Evangeliums gehalten. Schliesslich hat das vorige Kapitel 20 einen ausgesprochenen Abschluss: „Noch viele andere Zeichen tat Jesus vor Seinen Jüngern, die nicht geschrieben sind in diesem Buch. Diese aber sind geschrieben, damit ihr glaubt, dass Jesus der Christus ist, der Sohn Gottes…“ (20, 30f)

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Osterpredigt 2016 zu 1. Kor 15,1-11: Auferstehungstheorien

Von Pfarrer Marvin Lange

Der Herr ist Auferstanden. Halleluja!
Er ist wahrhaftig auferstanden! Halleluja!

1.    Osterwitz
Josef von Arimathäa kommt am Karfreitag spät am Abend zu seiner Frau heim. Sie stellt sie ihn zur Rede: "Wo warst Du die ganze Zeit?"
Josef sagt: "Stell Dir vor, die Römer haben heute Jesus am Kreuz hingerichtet. Er hatte keine Bestattungsvorsorge und da habe ich ihn in unser neues Familiengrab gelegt..."
Seine Frau dreht durch: "Josef, wie konntest du nur? Jesus, der den ganzen Tag vom Reich Gottes geredet hat anstelle zu arbeiten! Diesen Schnorrer, Säufer und Fresser, der sich mit Zöllnern und Huren zu Tisch gelegt hat? Du hast ja wohl nicht mehr alle Schriftrollen im Regal! Wo sollen wir jetzt hin, wenn wir tot sind?" Josef unterbricht sie: "Frau, mach dir keine Sorgen, ist doch nur für`s Wochenende."

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Predigt zu Miserikordias Domini am 14.4.2013 zu Johannes 21,12-17: "Hast du mich lieb?"

„Kinder, habt ihr nichts zu essen?!“ so fragt eines Morgens ein einsamer Fremder am Ufer des Sees. Gefragt ist eine Gruppe müder Fischer.

Textlesung Joh 21,12-17

12 Spricht Jesus zu ihnen: Kommt und haltet das Mahl! Niemand aber unter den Jüngern wagte, ihn zu fragen: Wer bist du? Denn sie wussten, dass es der Herr war.
13 Da kommt Jesus und nimmt das Brot und gibt's ihnen, desgleichen auch die Fische.
14 Das ist nun das dritte Mal, dass Jesus den Jüngern offenbart wurde, nachdem er von den Toten auferstanden war.
15 Als sie nun das Mahl gehalten hatten, spricht Jesus zu Simon Petrus: Simon, Sohn des Johannes, hast du mich lieber, als mich diese haben? Er spricht zu ihm: Ja, Herr, du weißt, dass ich dich lieb habe. Spricht Jesus zu ihm: Weide meine Lämmer!
16 Spricht er zum zweiten Mal zu ihm: Simon, Sohn des Johannes, hast du mich lieb? Er spricht zu ihm: Ja, Herr, du weißt, dass ich dich lieb habe. Spricht Jesus zu ihm: Weide meine Schafe!
17 Spricht er zum dritten Mal zu ihm: Simon, Sohn des Johannes, hast du mich lieb? Petrus wurde traurig, weil er zum dritten Mal zu ihm sagte: Hast du mich lieb?, und sprach zu ihm: Herr, du weißt alle Dinge, du weißt, dass ich dich lieb habe. Spricht Jesus zu ihm: Weide meine Schafe!

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Predigt zu Kantate am 28.4.2013 zu Jes 12: "Was heisst evangelisch sein?"

Friede sei mit euch allen, die ihr in Christus seid. Amen.

 

Liebe Vorkonfis, liebe Gemeinde!

Was heisst: „Evangelisch sein“?

Darüber habt ihr im letzten Vierteljahr in Eurer Familiengruppe bei N.K. einiges gelernt und nachgedacht. Das habt ihr erfahren dürfen, als ihr die Kirche erkundet habt. Und das habt ihr gelernt, als ihr gestern mit mir und vielen anderen Vorkonfirmanden und Pfarrer Pfeifer im Bibelmuseum in Frankfurt wart.

Gottesdienst kennt ihr auch schon, auf jeden Fall den Kindergottesdient, ein wenig auch schon den „richtigen“ Gottesdienst, also den, der eher für Erwachsene gedacht ist.

Ihr seid also für Euer Alter von neun Jahren bereits ziemlich weit auf dem Weg zu wissen, was das ist: Evangelisch sein.

Nun ist es die Aufgabe des Pfarrers, jeden Sonntag einen Abschnitt aus der Bibel vorzulesen und anhand dessen zu zeigen, was dieser Text für unser Leben zu sagen hat. Der Abschnitt, den ich heute Morgen vorlese und dann für euch auslege, der stammt aus dem Buch Jesaja im Alten Testament unserer Bibel. Es ist das gesamte und sehr kurze zwölfte Kapitel.

Hört selbst, was der Prophet Jesaja uns für heute Morgen mitteilt:

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Predigt zu Quasimodogeniti 2012 - Auferstehung? Nein Danke!

Predigt zu Kol 2,12-15

 

Kanzelgruß:

 

Friede sei mit euch allen,

 

die ihr in Christus seid. 

 

Amen.

 

Predigttext:

 

12 Mit ihm seid ihr  begraben worden durch die Taufe; mit ihm seid ihr auch  auferstanden durch den Glauben aus der Kraft Gottes, der ihn auferweckt hat von den Toten.

 

13 Und er hat euch mit ihm lebendig gemacht, die ihr  tot wart in den Sünden und in der Unbeschnittenheit eures Fleisches, und hat uns vergeben alle Sünden.

 

14 Er hat den Schuldbrief getilgt, der  mit seinen Forderungen gegen uns war, und hat ihn weggetan und an das Kreuz geheftet.

 

15 Er hat die Mächte und Gewalten ihrer Macht entkleidet und sie öffentlich zur Schau gestellt und hat einen Triumph aus ihnen gemacht in Christus.

 

 

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