Grußwort des Pfarrers im Sommerhalbjahr 2018

Liebe Userinnen und User,
dieses Mal ist der Gemeindebrief ein halbes Jahr „gültig“. Ich werde im Juni/Juli in Elternzeit gehen und kann Ihnen daher erst wieder im September schreiben. Immerhin: Sämtliche Vertretungen sind bereits geregelt, die Gottesdienste an den Sonntagen werden mit vielen verschiedenen Pfarrerinnen und Pfarrern sowie unseren Lektorinnen sehr gut besetzt sein. Und im Hintergrund vertreten mich die Kolleginnen und Kollegen aus den Nachbargemeinden in Fragen der Seelsorge.

Für die Bonhoeffergemeinde kann die Abwesenheit des Pfarrers übrigens eine fruchtbare Zeit sein: Vielleicht kann auf freiwilliger Basis das eine oder andere Projekt angestoßen und manche Arbeit aufgenommen werden, die in letzter Zeit liegen geblieben ist.
Als Gemeinschaft der Getauften machen Sie persönlich mit allen anderen Mitgliedern unserer Kirchengemeinde die Kirche vor Ort aus — und mit Ihrem Engagement stehen und fallen die gemeinschaftlichen Aktionen unseres Gemeindezentrums, die für viele die Bonhoeffergemeinde so attraktiv  machen.
Da ist es gut, dass sich unser Kindergottesdienstteam vorgenommen hat, schon bald an jedem Sonntag Gottesdienste für die Kleinen anzubieten; freilich brauchen wir dazu noch einige Freiwillige.
Und es ist auch gut, dass die Senioren darum bitten, dass sich mehr Menschen bereit erklären, Hol- und Bringdienste mit unserem neuen Gemeindebus zu fahren.
Ich freue mich, dass sich einige Kirchenvorsteher zusammen getan haben, um eine gute Tradition (damals: „Orgelsuppe“) wieder aufleben zu lassen: So können wir nach dem Gottesdienst noch ein wenig bei einem Mittagessen beisammen bleiben.

Die „Gemeinschaft der Heiligen“ — das ist jeder getaufte Christ, jede getaufte Christin! „Geistlich versorgt werden“ ist also nicht bloß mit dem theologischen Personal möglich, sondern mit und von jedem und jeder, der oder die in der Kirche dem Evangelium gemäß denkt und handelt.
Mal sehen, was Sie auf die Beine stellen, wenn ich mal nicht verfügbar bin!
Elternzeit — ich freu mich drauf! Die Zeit mit dem kleinen Sohn zu verbringen, der im Mai ja auch schon ein Jahr alt wird und echte Familienzeit zu haben, ist eine wertvolle Sache - gerade als Vater!
Ich kann nicht immer wieder darüber predigen, dass Menschen sich Auszeiten gönnen müssen, dass sie die Familie an erste Stelle stellen und das Leben genießen sollen — um dann selber einen Rückzieher zu machen. Das wäre unglaubhaft: So ähnlich wie die Pfarrer, die Wasser predigen, aber Wein trinken.

Bis zu einem persönlichen Kontakt Ihnen eine gute Zeit,
Ihr

Pfarrer Marvin Lange