Chantal Daum beendet dreiwöchiges Schülerpraktikum

Liebe Leserinnen und Leser!
Mein Name ist Chantal Daum und ich war für drei Wochen die Betriebspraktikantin von Pfarrer Marvin Lange; vielleicht haben mich schon einige in der Kirche rumwuseln sehen. Ich bestreite zurzeit die 9. Klasse auf der Konrad-Adenauer-Schule in Petersberg. Mein Praktikum hier in der Bonhoeffer-Gemeinde begann am 09.03 und endete am 27.03.2015. Damit Sie einen groben Einblick haben, wer da die ganze Zeit in der Kirche umher gelaufen ist, möchte ich mich hier gerne vorstellen:

Ich komme aus Dietershan, das im Landkreis Fulda liegt. Der ein oder andere hat bestimmt schon mal von diesem kleinen Dörfchen gehört. Für das Praktikum in der Kirchengemeinde bei Pfarrer Lange habe ich mich entschieden, weil ich später einmal gerne selber den Beruf der Pfarrerin ausüben möchte. Durch das Praktikum habe ich einen genaueren Einblick in das doch recht spannende Leben eines Pfarrers  werfen können. Manch einer fragt sich jetzt bestimmt...

...wie ich um Himmels Willen auf diesen Beruf gestoßen bin. Dies ist sehr einfach zu erklären: Zu meiner Zeit als Konfirmandin im Bonhoeffer-Haus habe ich schon feststellen müssen, dass mich diese Art Arbeit regelrecht fasziniert. Ich möchte gerne auch so einen freien und kreativen Beruf ausüben, der anderen Menschen wirklich helfen kann. Nach der Konfirmanden Zeit, um den Kontakt zur Kirche nicht zu verlieren und weil ich gemerkt habe, dass so etwas sehr viel Spaß machen kann, bin ich dann Teamerin geworden.

Was mich ganz besonders am Bonhoeffer-Haus verzaubert hat, war die zu erlebende Gemeinschaft. Wenn mal irgend etwas anstand, waren immer freiwillige Leute zur Stelle, die ihre eigen Freizeit der Kirche gegeben/geopfert haben. Dass so eine Gemeinschaft entstehen und sich auch halten kann in unseren heutigen Zeiten, finde ich sehr schön. Egal wann mal Not am Mann war, zum Schluss hat sich immer eine qualifizierte Kraft gefunden.

Mein Praktikum ist nun schon fast vorbei und ich habe einige spannende Dinge erlebt. Vor allem habe ich aber feststellen müssen, dass der Beruf „Pfarrer“ wirklich etwas für mich sein könnte. Mir macht es Spaß mit anderen Menschen zu reden, vor der Gemeinde zu stehen und irgendetwas vorzutragen, was den ein oder anderen vielleicht ein wenig berührt oder zum Nachdenken anregt.

Foto: privat/Chantal Daum